Die Wahl des Themas ist völlig frei, dies hat den Vorteil, dass der Junior Web Award ohne weiteres in den Unterricht und eine bereits bestehende Projektarbeit integriert werden kann. Die teilnehmenden Klassen sind in drei Altersstufen eingeteilt (Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II) und am Ende des Wettbewerbs werden ihre Websites erst vom Publikum und dann von einer professionellen Jury bewertet.
Während der Arbeit an ihren Website-Projekten lernen die Schüler viel über den Umgang mit dem Internet, mit Programmen und Instrumenten. Denn die jugendlichen Computer-Cracks, die sich in der virtuellen Welt weit besser auskennen als ihre Eltern und Lehrer gibt es zwar, sie sind jedoch die Ausnahme: Je nach Alter und Interessen kennen die Schüler bestimmte Bereiche des Internets sehr gut. Doch wie man eine Website gestaltet, wie man zu gewissen Themen im World Wide Web recherchiert, wie man Texte und Bilder aufbereitet und was es in puncto Privatsphäre und Sicherheit zu beachten gilt, wissen die wenigsten.
Durchgeführt wird der Junior Web Award von der Stiftung SWITCH. Diese ist seit Beginn des Internets für die Registrierung aller Internet-Domain-Namen mit den Endungen .ch und .li verantwortlich. Zudem betreibt sie das Wissenschaftsnetz der Schweizer Hochschulen. SWITCH hat den Wettbewerb 2007 anlässlich ihres 20-Jahre-Jubiläums lanciert. Nun ist bereits die vierte Durchführung des Junior Web Awards angelaufen.